Serife Yerlikaya

Ich lebe nicht auf der Veddel, sondern komme aus einem anderen Stadtteil hierher zur Arbeit ins Atelier. Über das Internet wurde ich auf das Projekt aufmerksam. Ich weiß noch, dass ich damals quer durch die Stadt fuhr und dann vor der verschlossenen Tür des Ateliers stand. Ich wollte aber unbedingt mitmachen und so schreib ich dann über Facebook, bekam eine Antwort und bin seitdem dabei. Ein goldenes Häkelkleid war mein erstes Stück. Im Atelier wird uns vieles beigebracht, auch untereinander lernen wir viel. Es gibt immer wieder neue Ideen, manchmal lassen wir uns auch von Zeitschriften oder dem Fernseher inspirieren. Ein Projekt wie Made auf Veddel braucht eigentlich jeder Stadtteil. Denn viele Frauen sitzen Zuhause und machen einfach nichts.